| Finnische Sauna nach dem Training |
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| Geschrieben von: Martin |
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Nach einem anstrengenden Trainingsprogramm bietet sich ein Saunabesuch an. Der Aufenthalt in einer Holzsauna, auch finnische Sauna genannt, verspricht Erholung und trägt zum körperlichen Wohlbefinden bei. Gemeinsames Schwitzen bei Temperaturen, die sich üblicherweise in einem Bereich von 80 °C bis 100 °C bewegen, dient natürlich auch der Pflege von alten Freundschaften und dem Knüpfen neuer Kontakte.
Der Saunaraum besteht, wie der Name bereits verrät, natürlich aus Holz - meist handelt es sich dabei um Fichte oder auch Tanne. Im Innenraum befinden sich Sitz- sowie Liegemöglichkeiten für den Sauna Besucher. Traditionell wird mit einem Holzofen geheizt. Die moderne Variante des Heizens ist die Verwendung eines Elektro- oder Ölofens. Es empfiehlt sich eine durchschnittliche Dauer von 10 Minuten pro Saunagang, da nicht jeder im gleichen Maße wie die Finnen selbst das extreme Schwitzen gewohnt ist. Durch die Erhöhung der körpereigenen Temperatur erfolgt der Abbau von Schadstoffen im Körper. Der gesundheitliche Aspekt ist also neben dem sozialen nicht zu verachten. Da die Luft im Raum äußerst trocken ist, werden Aufgüsse gemacht - das sieht so aus, dass Wasser auf heiße Steine gegossen wird und der so entstehende Dampf kurzfristig für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Raum sorgt. In die finnische Sauna werden dem Wasser üblicherweise keine Duftzusätze beigegeben, was in anderen Saunen manchmal der Fall ist. Auch Handtücher werden in der finnischen Sauna lediglich dazu verwendet, um sie als Ablagen auf die Holzbänke zu legen. Es ist nicht üblich, den Raum mit einem Handtuch bekleidet zu betreten. Aus diesem Grund gibt es häufig getrennte Bereiche für Damen und Herren. |